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Eine Begegnung mit Žižek- Zur Repolitisierung des Multikulturalismus

Juni 7, 2009 1 Kommentar

Ich muss ja gestehen, dass ich aus vielerlei Gründen Zizeks Schriften bislang eher ausgewichen bin. Ein gewichtiges Argument dabei war, dass Zizek in Anlehnung, bzw. Auseinandersetzung mit Lacan einen sehr psychoanalytischen Zugang zu gesellschaftlichen Fragestellungen hat. Dies vermittelte mir den Eindruck Lacan selbst lesen zu müssen um einen adäquaten Zugang zu Zizek zu finden, was bei Autoren wie Fanon oder Stuart Hall nicht unbedingt notwendig war und somit eine Junius Einführung zu Lacan genügte, um im Bereich Postcolonial Studies Fuß zu fassen.

Nun bin ich jedoch auf das kleine Buch „Ein Plädoyer für die Intoleranz“ gestoßen und habe es, trotz gewisser Vorbehalte gelesen. Auch wenn ich ihm in einigen Punkten deutlich widersprechen möchte, liefert er darin doch auch Argumente, welche ich hier im Kontext aktueller Debatten erläutern möchte.

Ein zentraler Satz findet sich bereits in der Einleitung: „Was, wenn die vorherrschende Form der multikulturellen Toleranz gar nicht so unschuldig wäre, wie sie sich gibt, insoweit sie nämlich die Entpolitisierung der Ökonomie stillschweigend akzeptiert hat? (Zizek, 1998:13)

Hierzu muss kurz ausgeholt werden. Der Text stammt aus dem Jahr 1998, wurde also vor 9/11 und den seit diesem Zeitpunkt verstärkt einhergehenden „kulturellen Spannungen“ geschrieben und ist gerade damit eigentlich schon wieder überholt, ganz einfach deshalb, weil die „multikulturelle Toleranz“ wie Zizek sie nennt, heute eher einer „kulturellen Intoleranz“ gewichen ist. Integration ist der Deckmantel aktueller politischer Diskurse, meist wird jedoch eine Assimilation von Menschen mit einem „anderem kulturellen Hintergrund“ gefordert- Gesinnungstests und die unsägliche Leitkulturdebatte machen dies sehr deutlich. Insofern könnte man behaupten, dass das Plädoyer für die Intoleranz heute durchaus verwirklicht wurde, jedoch in einer eindeutig nationalistischen und rückwärtsgewandten Form und keineswegs zum Zwecke einer verstärkten Repolitisierung der öffentlichen Sphäre. Um mit Rancière zu sprechen gilt in diesem Zusammenhang also eher ein weniger an „Politik“ und ein mehr an „Polizei“.

Somit ist der erste Eindruck des Buches im Kontext aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen vorrangig des Titels wegen eigentlich ein ziemlich reaktionärer, werden wir doch heute davon überschwemmt von rechten als auch liberalen Apologeten, welche vor einer „falschen Toleranz“ gegenüber den „kulturell Anderen“ warnen. Zizek ist jedoch mitnichten ein Fürsprecher eines reaktionären Eurozentrismus.

Er versucht vielmehr den „Multikulturalismus“ von links einer Kritik zu unterziehen, und dabei der seines Erachtens mehr als problematischen postmodernen Identitätspolitik, eine an Rancière angelehnte „Geste der Politisierung“ gegenüberzustellen, die in einer Art Kurzschluss zwischen dem Partikularen und dem Universellen ausgemacht werden soll (ebd.28).

Multikulturalisten, so Zizek verbleiben auf der Ebene des Partikularen, sie kämpfen für die Rechte von Gruppen und Untergruppen und betreiben damit eine Ethnisierung bzw. Kulturalisierung der Politik, ohne jedoch eine metaphorische Universalisierung ebendieser partikularen Forderungen zu betreiben (ebd. 48).

Ein Beispiel: Kürzlich gab es in Österreich den so genannten Fall Arigona. Dabei ging es um ein „integriertes“, also in Österreich bestens sozialisiertes Mädchen, welches mitsamt ihrer Familie die Abschiebung in den Kosovo drohte, weil sie in Österreich keine Aufenthaltsgenehmigung hatte. Sie tauchte unter und hinterließ Videobotschaften, in welchen sie deutlich machte, dass sie bis ans Letzte gehen würde um dieser Abschiebung zu entgehen. Sie erfuhr, wie man heute weiß eine für österreichische Verhältnisse durchaus beachtliche Unterstützung von Freunden und Nachbarn, welche für ihren Verbleib in Österreich demonstrierten und ihr sogar Unterschlupf gewährten. Der Großteil österreichischer Medien inszenierte diesen Fall, dessen grundsätzliche Problematik in einem inhumanen Fremdenrechtspaket liegt, unter dem Aspekt des Bleiberechts für die Familie Arigonas. Damit blieb man auf einer partikularen Ebene verhaftet. Man separierte diesen speziellen Fall und trennte ihn von der grundsätzlichen Problematik jener Staatenlosen, welche tagtäglich befürchten müssen, trotz jahrelangen Aufenthalts in Österreich abgeschoben zu werden. Eine metaphorische Universalisierung dieser Problematik müsste zudem auf die „Festung Europa“ rekurrieren um diese spezielle Ungerechtigkeit, als eine allgemeine Ungerechtigkeit darzustellen, die eben darin liegt, dass Europa immer stärker zu einem exklusiven Staatenbund wird, wobei rein nach kapitalistischen Überlegungen Zuwanderung reguliert werden soll. Es gab durchaus Ansätze diesen speziellen Fall zu überhöhen, es kam jedoch aufgrund vielerlei Gründe zu keiner Einbindung in die allgemeine Ungerechtigkeit, u.A. auch deshalb, weil sich bis auf die Grünen alle Parlamentsparteien dagegen wehrten, wegen „einiger weniger Fälle“ das gesamte Fremdenrechtspaket neu zu überdenken.

Die Simplifizierung der multikulturellen Frage

Um damit wieder zurück zu Zizek zu kommen, bzw. Rancière liegt die Strategie der Postpolitik also gerade in der Entwertung des Politischen selbst, indem sie einen Konsens im Partikularen sucht, strukturelle Ursachen jedoch nahezu komplett ausblendet. In dieser Hinsicht stimme ich Zizek durchaus zu. Das ist mit Sicherheit ein Problem eines Teils der Neuen Linken, als auch von VertreterInnen eines liberalen Multikulturalismus, doch wie lässt sich die Differenz zwischen Partikularismus und Universalismus durchbrechen?

Dadurch, dass man sie nicht als Differenz, sondern vielmehr als Spannungsverhältnis begreift, welche vielen politischen Kämpfen eingeschrieben ist, als „Kurzschluss“, wie Zizek dieses Verhältnis selbst bezeichnet? Doch dieser Ausverhandlung widmet er sich nicht, und verlässt damit das Feld der sachlichen Argumentation und wendet sich in einer mit philosophischer Begrifflichkeit unterfütterten Polemik gegen „die Multikulturalisten“.

Mein größtes Problem mit diesem Buch besteht dabei darin, dass er den Begriff Multikulturalismus meist als ein Singular gebraucht und sich in keinem Punkt differenzierter mit dessen „diskursiven Verknotungen“ auseinandersetzt. Er kritisiert eine Form von „liberalem Multikulturalismus“ stülpt diese Form, jedoch auch all jenen über, die in ihrer politischen als auch theoretischen Arbeit in eine völlig andere Richtung gehen. Seine Kritik der „neuen Mitte“ (ebd. 36) wird so zu einer Verallgemeinerung auch all jener sozialen Bewegungen, deren Arbeit nicht vorrangig gegen den „einzig wahren Feind“, nämlich des globalen Kapitalismus, wie Zizek nicht müde wird zu betonen, gerichtet ist.  Ist Zizeks Anliegen also eine Rückkehr zu einem ökonomistischen Marxismus und „der Multikulturalismus“ dabei im Wege die „wahren Probleme“ heutiger Gesellschaften zu unterminieren, indem er sie partikularisiert? Der Verdacht drängt sich zumindest auf.

Anstelle sich also der zentralen Frage zu widmen, wie sich kulturelle Differenzen emanzipatorisch denken lassen, gibt er sich mit einem Plädoyer der Intoleranz gegenüber falscher multikultureller Toleranz zufrieden.

Zizek geht jedoch weiter, indem er „den Multikulturalismus“ als eine Form des Rassismus und als die Ideologie des globalen Kapitalismus bezeichnet. (ebd. 70f).

„Mit anderen Worten ist Multikulturalismus also eine verleugnete, verkehrte, selbstreferentielle Form des Rassismus ein ‚Rassismus der Abstand hält’ er ‚respektiert’ die Identität des Anderen, begreift das Andere als eine in sich geschlossene ‚authentische’ Gemeinschaft, zu  der er der Multikulturalist einen Abstand einnimmt, was seine privilegierte universelle Position belegt.“

Er fixiert also den umkämpften Begriff „Multikulturalismus“ auf eine einzige Bedeutung, nämlich jene von in sich geschlossenen kulturellen Gemeinschaften. Damit überträgt er die von Herder geprägte Vorstellung von Kulturen als „organische Einheiten“, Kulturen als quasi identitäre Bezugsysteme, welche nach außen abgrenzbar sind, auf die Gegenwart um diese Auslegung „den Multikulturalisten“ völlig undifferenziert vorzuwerfen. Die in der Tat aus heutiger Sicht überaus problematische Exotisierung von „fremden Kulturen“ durch Herder bezeichnet jedoch höchstens das, was heute landläufig unter „Boutique-Multikulturalismus“ (Fish, 1997) oder in seiner politisierten Form als „konservativer Multikulturalismus“ verstanden wird und es missachtet gerade jene Bestrebungen, die längst über rein partikulare Identitätspolitik hinausgehen.

Kein Wort Zizeks also zu jenen Formen eines kritischen Multikulturalismus welcher die Annahme, dass Kulturen eindeutig voneinander abgrenzbar sind dezidiert verneint und soziale und ökonomische Unterschiede stärker reflektiert. Das gesamte Werk Stuart Halls wendet sich ebenso gegen eine Essentialisierung von „kultureller Differenz“, und weist auf die vielen Segregationslinien hin, welche unterschiedliche sich ständig im identitären Wandel befindliche kulturelle communities heute ausgesetzt sind.

Es sollte also deutlich werden, dass Zizek damit großen Teilen der Linken eine Naivität, ja einen Rassismus vorwirft, der darin liegen sollte, dass diese ja selbst alles Eurozentristen sind, welche die „Anderen“ so betrachten wie der imperialistische Kolonialist die Kolonialisierten, nämlich als exotische Eingeborene, deren Lokalkultur studiert und respektiert werden sollte (Zizek, 1997:70). Seine Argumentation zielt dabei in dieselbe Richtung, wie jene André Taguieffs, der ebenso darauf zu beharren scheint, dass „kulturelle Differenzen“ ausschließlich essentialistisch aufgefasst werde können und damit ihrer Logik nach dem entsprechen, was man unter Apartheid subsumieren könnte.

Ein kritischer Multikulturalismus?

Dass Taguieffs und Zizeks Annahmen ihre Berechtigung haben steht außer Frage, nur ihre Kritik verfehlt die wahren Adressaten. Trifft es heute nicht gerade auf konservative Diskurse (man denke an Huntington, und die gesamte heutige Kulturkriegsrhetorik) zu, dass Kulturen als abgeschlossene Entitäten (Kulturkreise) begriffen werden, wodurch es angeblich immer stärker zu Konflikten an den Bruchstellen ebendieser Zivilisationen kommt. War nicht die Leitkulturdebatte in Deutschland ein deutlicher Hinweis dafür, dass es gerade die „Rechten“ sind, die eben aufgrund der Essentialisierung von kulturellen Unterschieden, eine Assimilationspolitik betreiben? Warum verbietet Bayern nur das Kopftuch, und lässt christliche und jüdische Symbolik in Schulen weiter zu, während im laizistischen Frankreich alle religiösen Symbole aus öffentlichen Einrichtungen verbannt wurden? Die Argumentation lautet wie folgt:

„Im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz wird es muslimischen Lehrerinnen untersagt, an den öffentlichen Schulen in Bayern ein Kopftuch im Unterricht zu tragen. Die christlichen und jüdischen Glaubenssymbole werden von der Neuregelung nicht erfasst. Zum einen spiegeln sie die christlich-abendländischen Kulturwerte wider. Zum anderen bekennen sich die christlichen Kirchen und jüdischen Gemeinden vorbehaltlos zu unserer Verfassung.“

(Beckstein, 2004:22)

Die eigene „kulturelle Einheit“ wird als gefährdet betrachtet, weil sie mit einem Symbol konfrontiert wird, das nicht der imaginierten deutschen Nation, sprich Kultur entspricht. Natürlich schwingen in Becksteins Aussagen auch jene Stereotype mit, die seit 9/11 so populär sind und immer stärker veranschaulichen, dass heute kaum noch differenziert wird, wenn es darum geht europäische Werte gegenüber den „kulturell Anderen“ zu verteidigen. Paradoxerweise ist es gerade das konservative Lager, dass sich gegenwärtig auf Frauenrechte beruft um ihre Politik gegenüber Muslimen zu legitimieren.

Die Prophezeiungen  vom „Untergang des Abendlandes“, und die Furcht vor einer „Islamisierung Europas“ stehen heute aufgrund einer kleinen extremistischen Gruppe von verwirrten Glaubenskriegern auf der Tagesordnung, so als würde religiöser Fundamentalismus organisch schon im Islam und somit in allen Muslimen selbst angelegt sein.

Natürlich trifft Zizeks Kritik in diesem aktuellen Kontext auch auf viele liberale Geister zu, welche die Errungenschaften der Aufklärungen hochhalten wollen und dabei oft übersehen, dass eine zentrale Forderung der Aufklärung die Toleranz gegenüber allen Religionen war.

Denn aktuelle politische Entwicklungen zielen ja gerade darauf den Islam als geschlossene Gemeinschaft darzustellen, was dazu führt ein jahrzehnetlang relativ unschuldiges Symbol wie das Kopftuch dahingehend zu politisieren, indem man es wie die liberale Feministin Alice Schwarzer zur „Flagge des Islamismus“ erklärt. [1] So sieht das „Plädoyer für die Intoleranz“ à la Emma aus, im Namen der Befreiung von unterdrückten Frauen. Natürlich denkt Schwarzer an die islamische Revolution im Iran und an den Slogan „Der Schleier ist unsere Fahne“ nur vergisst sie, dass dieses Ereignis nicht einfach auf die Situation multikultureller westlicher Metropolen von heute übertragbar ist. Um nicht falsch verstanden zu werden- es geht mir nicht um die Verteidigung des Kopftuchs, es geht mir schlicht darum, zu zeigen dass ausgehend von eindimensionalen Erklärungsansätzen, eine Politik des entweder – oder begründet wird, ohne sich näher und natürlich unter Einschluss der „Betroffenen“ selbst, mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Dieser kurze Exkurs sollte nur verdeutlichen, dass Zizeks Kritik an reiner Identitätspolitik an sich völlig nachvollziehbar und auch richtig ist, dass es jedoch heute gerade die Rechten sind (mittlerweile auch Teile der Mitte), welche sich dieser Form von Politik verschrieben haben.

Vielleicht scheint es also in Zeiten des Assimilationszwanges angebracht, die multikulturelle Frage wieder stärker zu politisieren, und in einen Streit über neue Möglichkeiten einzutreten, kulturelle Differenz in konkreten kapitalistischen Praktiken zu rekontextualisieren. Eine völlige Aufgabe von Identitätspolitik, würde das Feld der politischen Repräsentation jedoch Jenen überlassen, welche (reine) Identität vorrangig als eine nationalstaatliche begreifen um damit ihre Politik des Ausschlusses zu legitimieren.

Dabei sollte auch deutlich werden, dass die Frage der Identifikation immer neu gestellt werden muss, es als keine stabilen, sondern ausschließlich hybride Identitäten gibt und dies in einer durchaus universalistischen Form. An diesem Punkt setzt auch das Konzept des kritischen Multikulturalismus an.

Wie Amartya Sen in Die Zeit [2] anmerkt, muss dabei der freiheitsorientierte Aspekt des Multikulturalismus stärker akzentuiert werden. Also die Möglichkeit innerhalb der Vielfalt auszuwählen, wodurch auch neue Formen und Synthesen entstehen können. Dabei muss von einer ausschließlichen Festschreibung auf ethnische und religiös determinierte Identitäten abgegangen werden und die Vielfalt an politischen, wirtschaftlichen, sozialen Zugehörigkeiten stärker betont werden. Ein Aufbrechen starrer Identitäten scheint dabei gerade das vorrangige Ziel zu sein, weil damit sowohl Kritik am Mythos quasi naturwüchsiger nationalstaatlicher kultureller Einheit geübt werden kann, als auch jenen Formen von religiös motiviertem Fundamentalismus entgegnet werden kann, in welchem die Essenz menschlichen Lebens theologisiert wird.

Dies ist die leicht überarbeitete Version eines Artikels, der bereits in einem früheren Blog Ende 2007 erschienen ist und hier nochmals veröffentlicht wurde, da er thematisch in die Agenda von liberty island passt.

Literatur:

[1] http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EF6816D734A5C42A8A352CBB10367B7FA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[2]

http://www.zeit.de/2007/50/Multikulturalismus?page=1

Beckstein, Günther (2004a): Rede des Bayerischen Staatsministers des Innern, Dr. Günther Beckstein, anlässlich der Bad Boller Perspektivengespräche der Evangelischen

Akademie am 09. Juli 2004 in Bad Boll, zum Thema: „Deutschland ein Einwanderungsland- Immigration und Integration“, unter:

http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/buergerundstaat/auslaenderrecht/d_einwanderung_090704.pdf

Fish, Stanley (1997): Boutique multiculturalism, or why liberals are incapable of thinking about hate speech, unter:

http://epa-web.soe.ucy.ac.cy/courses/EPA637/EPA%20637%20FALL%202007/epa%20637%202007%20readings/Boutique%20multiculturalism.pdf

Räthzel, Nora (2005):Begegnungen mit dem Kopftuch«, in: Frigga Haug/Katrin Reimer (Hg.): Politik ums Kopftuch, Argument Verlag, Hamburg, S. 112–119.

Zizek, Slavoj (2001): Ein Plädoyer für die Intoleranz, Wien.

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